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Richtlinie des BMF vom 01.01.2007, BMF-010307/0029-IV/7/2007 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007

MO-8300, Arbeitsrichtlinie "Gemeinsame Agrarpolitik"

  • 7. Besondere Bestimmungen Einfuhr
  • 7.10. MO10 Zucker
  • 7.10.2. VO 950/2006 - Einfuhr von Präferenzzucker

7.10.2.2. "Balkan-Zucker"

(1) Als "Balkan-Zucker" werden Zuckererzeugnisse der KN-Codes 1701 und 1702 aus den Ländern Albanien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien bezeichnet.

(2) Um die Begünstigung in Anspruch nehmen zu können, muss der Einführer anlässlich der Einfuhr zum zollrechtlich freien Verkehr Folgendes vorlegen:

1. eine Einfuhrlizenz, welche folgenden Angaben in einer Amtssprache der Gemeinschaft enthält:

Feld 17:

- die Zuckermenge, ausgedrückt in Gewicht tel quel = Eigengewicht (in Zahlen)

Feld 18:

- die Zuckermenge, ausgedrückt in Gewicht tel quel = Eigengewicht (in Buchstaben)

Feld 20:

- das Wirtschaftsjahr, für das die Lizenz beantragt wurde und

- "Anwendung der Verordnung (EG) Nr. 950/2006, Balkan-Zucker. Kontingentnummer"

Feld 24:

- "Zollsatz ...... - Verordnung (EG) Nr. 950/2006",

- "Präferenzregelung, anwendbar auf die in den Feldern 17 und 18 genannte Menge"

und wenn das Ende der Gültigkeit mit 31.12. des betreffenden Jahres endet:

- "Artikel 3 Absatz 4 der Verordnung (EWG) Nr. 1182/71 kommt nicht zur Anwendung" (in diesem Fall gilt die "Samstags-, Sonntags- und Feiertagsregelung" nicht!)

2. einen gültigen Ursprungsnachweis (EUR.1 oder Ursprungserklärung auf der Rechnung).

(3) Bei Einfuhren im Rahmen der Kontingentregelung wird kein zusätzlicher Einfuhrzoll erhoben.