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Richtlinie des BMF vom 07.02.2018, BMF-010313/0060-III/10/2018 gültig von 07.02.2018 bis 27.02.2020

ZK-0690, Arbeitsrichtlinie Zollwert

11. Schlussmethode nach Art. 144 UZK-IA

11.1. Allgemeines

Die Ermittlung des Zollwertes durch zweckmäßige Methoden setzt voraus, dass die vorangehenden Bewertungsmethoden nicht anwendbar sind, und beruht auf einer "angemessenen Flexibilität" von Art. 74 Abs. 2 UZK (siehe auch zur "angemessenen Flexibilität" ex-Anhang 23 ZK-DVO, Anm. zu Art. 31 Abs. 1 ZK-DVO).

Zur "angemessenen Flexibilität" siehe auch UFS-Entscheidung vom 10.12.2012, ZRV/0182-Z1W/09.

11.2. Ungewisser Verkauf

Waren, die zum ungewissen Verkauf eingeführt werden, sind bereits im maßgebenden Zeitpunkt auf der Grundlage des späteren Kaufpreises im Rahmen des Artikels 74 Abs. 3 UZK zu bewerten, wenn der zu erwartende Kaufpreis angemeldet und zB anhand von Preislisten nachgewiesen wird.

Beispiel:

Der Vermittler legt eine Preisliste vor, aus der der Verkaufspreis für die eingeführte Ware hervorgeht. Der Listenpreis ist der Zollwertermittlung zugrunde zu legen.

Kann eine Preisliste nicht vorgelegt werden, ist der Zollwert nach den Folgemethoden des Artikels 74 UZK zu ermitteln.