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Richtlinie des BMF vom 17.07.2006, BMF-010313/0044-IV/6/2007 gültig von 17.07.2006 bis 30.09.2012

ZK-0612, Arbeitsrichtlinie "Zollanmeldung im Informatikverfahren"

  • Titel III - Notfallverfahren

4. Anwendung des Notfallverfahrens

4.1. Systemausfall in der Zollverwaltung

4.1.1. Beginn des Notfallverfahrens

Wenn seitens der Zollverwaltung (Triple C Austria in Zusammenwirken mit dem Bundesrechenzentrum) ein Systemausfall festgestellt wird, tritt das Notfallverfahren in Kraft.

 

4.1.2. Verständigung der Beteiligten

Nachdem ein Notfallverfahren ausgerufen worden ist, sind in weiterer Folge die Kundenteams der Wirtschaftsraumzollämter sowie die Wirtschaftsbeteiligten, die Inhaber einer e-zoll Bewilligung sind (alle mit Bewilligungen zum Informatikverfahren sowohl e-zoll als auch NCTS), davon in Kenntnis zu setzen.

Die Verständigung erfolgt seitens Triple C Austria und zwar vorrangig mittels E-Mail (siehe Muster laut Anlage 1 - Mail an WB Fallback-Beginn).

Ist dies nicht möglich so erfolgt die Verständigung per Fax (siehe Muster laut Anlage 2 - Fax an WB Fallback-Beginn).

Die voraussichtliche Dauer des Systemausfalls (Fallback) wird in der Verständigung bekannt gegeben. Wirtschaftsbeteiligte, bei denen für eine Abfertigung keine große Dringlichkeit besteht, können diesfalls eventuell zuwarten.

Um dieses Verfahren der unmittelbaren Verständigung sicherstellen zu können, ist von jedem der o.a. Wirtschaftsbeteiligten eine Fallback-Mail-Adresse und eine Fallback-Fax-Nummer seinem zuständigen Zollamt-Kundenteam bekannt zu geben.

Weiters ist durch die betreffenden Wirtschaftsbeteiligten sicher zu stellen, dass allen ihren Anwendern - insbesondere auch bei den Niederlassungen - die Informationen über das Notfall-Verfahren zeitnahe zur Verfügung stehen.

Die Adressen sind in der Bewilligung zur Teilnahme am lnformatikverfahren und in weiterer Folge in der Datenbank des CC-Kundenadministration aufzunehmen. Bei Änderungen dieser Adressdaten hat das CC-Kundenadministration Triple C Austria davon in Kenntnis zu setzen.

Die o.a. Regelung kommt auch bei Abfertigungen zum Versandverfahren im NCTS zur Anwendung.

 

4.1.3. Ende des Notfallverfahrens

Wenn seitens der Zollverwaltung (Triple C Austria in Zusammenwirken mit dem Bundesrechenzentrum) die Wiederverfügbarkeit des Systems festgestellt wird, tritt das Notfallverfahren außer Kraft.

In weiterer Folge sind die Kundenteams der Wirtschaftsraumzollämter sowie die Wirtschaftsbeteiligten, die Inhaber einer e-zoll Bewilligung sind (alle mit Bewilligungen zum Informatikverfahren sowohl e-zoll als auch NCTS), davon in Kenntnis zu setzen.

Die Verständigung der Beteiligten erfolgt entsprechend den Ausführungen im Abschnitt 4.1.2. mittels E-Mail (siehe Muster laut Anlage 3 - Mail an WB Fallback-Ende) bzw. mittels Fax (siehe Muster laut Anlage 4 - Fax an WB Fallback-Ende).