Richtlinie des BMF vom 01.02.2007, BMF-010313/0046-IV/6/2007 gültig von 01.02.2007 bis 07.10.2007

ZK-1610, Arbeitsrichtlinie - Ausfuhr

  • 0. EINFÜHRUNG
  • 0.1. Übersicht

0.1.3. Regelausfuhrverfahren

Das Regelausfuhrverfahren sieht die Abgabe einer Ausfuhranmeldung (bei schriftlicher Anmeldung das Exemplare Nr. 1 des Einheitspapiers bzw. im elektronischen Verfahren unter Verwendung der entsprechenden Nachrichten) bei der Ausfuhrzollstelle vor. Die Ausfuhrzollstelle behält nach Prüfung und Bestätigung der Zulässigkeit der Ausfuhr bei schriftlicher Anmeldung das Exemplar Nr. 1 ein, erfasst die Zollanmeldung im e-zoll System und händigt nach Abschluss der Ausfuhrabfertigung dem Beteiligten das Ausfuhrbegleitdokument (ABD) aus, welches die Ausfuhrwaren zur Ausgangszollstelle begleitet.

Im Falle der Abgabe einer Anmeldung im Informatikverfahren (e-zoll) werden die übermittelten Daten der betreffenden Ausfuhranmeldung von der Ausfuhrzollstelle im e-zoll System aufgerufen und geprüft; können die Waren zur Ausfuhr überlassen werden, so erfolgt die Überlassung bei Ausfuhren an zugelassenen Warenorten durch Übermittlung der Ausfuhrdaten und des ABDs an den Anmelder oder bei Ausfuhren auf Amtsplätzen durch Ausdruck des ABDs und Ausfolgung des selben an den Beteiligten.

Mit Überlassung der Waren zur Ausfuhr werden im elektronischen Ausfuhrverfahren (ECS) die Daten der Ausfuhranmeldung von der Ausfuhrzollstelle an die Ausgangszollstelle übermittelt.

Das ABD ist der Ausgangszollstelle vorzulegen.

Die Ausgangszollstelle überwacht den Ausgang der Waren und bestätigt diesen die mittels elektronischer Rückmeldung an die Ausfuhrzollstelle.