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Richtlinie des BMF vom 01.02.2007, BMF-010313/0027-IV/6/2007 gültig von 01.02.2007 bis 14.02.2008

ZK-0917, Arbeitsrichtlinie NCTS

Beachte
  • Diese Richtlinie gilt im Bereich der gemeinschaftlichen und gemeinsamen Versandverfahren gemeinsam mit den Ausführungen der Arbeitsrichtlinie ZK-0910
Die Arbeitsrichtlinie NCTS stellt einen Auslegungsbehelf zu den von den Zollämtern und Zollorganen zu vollziehenden Regelungen bei den gemeinschaftlichen und gemeinsamen Versandverfahren dar, der im Interesse einer einheitlichen Vorgangsweise mitgeteilt wird. Diese Richtlinie gilt im Bereich der gemeinschaftlichen und gemeinsamen Versandverfahren gemeinsam mit den Ausführungen der Arbeitsrichtlinie ZK-0910.
  • 4. BÜRGSCHAFTSVERWALTUNG

4.3. Angaben im Feld 52 der Versandanmeldung

Im Feld 52 der Versandanmeldung ist anstelle der bisherigen Nummer der Bürgschaftsbescheinigung, der Bescheinigung über die Befreiung von der Sicherheitsleistung oder des Einzelsicherheitstitels die den Bescheinigungen zugeordnete GRN anzugeben. Für die Verwaltung der Sicherheitsbeträge kann bei den Codes 0 und 1 zusätzlich die Währung und der Sicherheitsbetrag für die betreffende Versandanmeldung angegeben werden (ZollAnm-V 2005). Bei Sicherheiten der Codes 2, 3, 4,und 9 ist die Angabe des Sicherheitsbetrages verpflichtend.

Eine Zuordnung der GRNs zu den bestehenden Bürgschaftsbescheinigungen hat bis spätestens 30.9.2005 in allen Anwendungsgebieten zu erfolgen. Sollte bis zu diesem Zeitpunkt noch keine GRN vergeben worden sein, so sind die Daten der Bürgschaftsbescheinigungen im Feld "Andere Garantiereferenzen" zu erfassen.

Die Erfassung des Sicherheitsbetrages im System hat stets in € zu erfolgen. Sofern die erforderlichen Daten nicht verfügbar sind oder keine Angaben gemacht werden, wird der Betrag vom System automatisch auf 7.000 € festgelegt (Artikel 379 Abs. 1 ZK-DVO).

Die den jeweiligen GRNs zugeordneten Zugangscodes sind lediglich im System zu erfassen und nicht in der Versandanmeldung anzugeben