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Richtlinie des BMF vom 01.10.2012, BMF-010313/0603-IV/6/2012 gültig von 01.10.2012 bis 30.11.2013

ZK-0612, Arbeitsrichtlinie "Zollanmeldung im Informatikverfahren"

Beachte
  • Die Änderungen dieser Novelle betreffen die Abschnitte 1.4.2.1., 1.4.2.2., 1.4.2.4., 1.4.4., 3. bis 8. sowie die Anlagen 1 – 7. Alle anderen Änderungen betreffen Textkorrekturen bzw. Richtigstellungen.
  • Titel III - Notfallverfahren

4. Anwendung des Notfallverfahrens

4.1. Systemausfall in der Zollverwaltung

4.1.1. Beginn des Notfallverfahrens

Wenn seitens der Zollverwaltung (Triple C Austria inim Zusammenwirken mit dem Bundesrechenzentrum) ein Systemausfall festgestellt wird, tritt das Notfallverfahren in Kraft.

Weiters findet das Notfallverfahren Anwendung, wenn dies aufgrund von Arbeiten an den technischen Systemen (zB Wartungsfenster) mit BMF-Newsletter entsprechend angekündigt wird.

Wird das Notfallverfahren ausgerufen, so sind ab diesem Zeitpunkt Zollanmeldungen ausschließlich im Notfallverfahren abzugeben.

4.1.2. Verständigung der Beteiligten

NachdemIst ein Notfallverfahren ausgerufen worden istanzuwenden, sind in weiterer Folge die Kundenteams der WirtschaftsraumzollämterZollämter sowie die Wirtschaftsbeteiligten, die Inhaber einer e-zoll Bewilligung sind (alle mit Bewilligungen zum Informatikverfahren sowohl e-zoll als auch NCTS), davon in Kenntnis zu setzen.

Zusätzlich erforderliche Verständigungen siehe interne Arbeitsrichtlinie "OHB", Abschnitt 12.7.3.

Die Verständigung erfolgt seitens Triple C Austria, und zwar vorrangig mittels Eals "e-Mail (siehe Muster lautzoll Info", vorrangig mittels Anlage 1 E- Mail an WB Fallback-Beginn).

Ist dies nicht möglich, so erfolgt die Verständigung per Fax (siehe Muster laut Anlage 21 - Fax an WB Fallback-Beginn).

DieSoweit möglich, wird die voraussichtliche Dauer des Systemausfalls (Fallback) wird in der Verständigung bekannt gegeben. Wirtschaftsbeteiligte, bei denen für eine Abfertigung keine große Dringlichkeit besteht, können diesfalls eventuell zuwarten.

Um dieses Verfahren der unmittelbaren Verständigung sicherstellen zuDamit die Wirtschaftsbeteiligten über die Anwendung eines Notfallverfahrens unverzüglich in Kenntnis gesetzt werden können, ist von jedem der o.a. Wirtschaftsbeteiligtenhaben diese bereits im Antrag auf Erteilung einer Bewilligung für das Informatikverfahren (e-zoll Bewilligung) eine Fallback-Mail-Adresse und eine Fallback-Fax-Nummer seinem zuständigen Zollamt-Kundenteam bekannt zu geben.

Weiters ist durch die betreffenden Wirtschaftsbeteiligten sicher zu stellen, dass allen ihren Anwendern - insbesondere auch bei den Niederlassungen - die Informationen über das Notfall-Verfahren zeitnahe zur Verfügung stehen.

Die Adressen sind in der Bewilligung zur Teilnahme am lnformatikverfahren und in weiterer Folge in der Datenbank des CC-Kundenadministration aufzunehmen sowie an das Triple-C-Austria zur Berücksichtigung im Fallback-Mail-Verteiler weiter zu leiten. Bei Änderungen dieser Adressdaten hat das CC-Kundenadministration Triple C Austria davon in Kenntnis zu setzenist sicher zu stellen, dass diese Änderungen auch im Fallback-Mail-Verteiler für das Notfallverfahren berücksichtigt werden.

Die o.a. Regelung kommt auch bei Abfertigungen zum Versandverfahren im NCTS zur Anwendung.

4.1.3. Ende des Notfallverfahrens

Wenn seitens der Zollverwaltung (Triple C Austria inim Zusammenwirken mit dem Bundesrechenzentrum) die Wiederverfügbarkeit des Systems festgestellt wird, tritt das Notfallverfahren außer Kraft.

In weiterer Folge sind die Kundenteams der Wirtschaftsraumzollämter sowie die Wirtschaftsbeteiligten, die Inhaber einer e-zoll Bewilligung sind (alle mit Bewilligungen zum Informatikverfahren sowohl e-zoll als auch NCTS), davon in Kenntnis zu setzen.

Die Verständigung der Beteiligten erfolgt entsprechend den Ausführungen im Abschnitt 4.1.2. als "e-zoll Info" mittels E-Mail (siehe Muster laut Anlage 3 - Mail an WB Fallback-Ende) bzw. mittels Fax (siehe Muster laut Anlage 42 - Fax an WB Fallback-Ende).

Ebenso gilt das Notfallverfahren zu dem im BMF-Newsletter bekannt gegebenen Zeitpunkt über das Ende von Wartungsarbeiten als beendet.