Richtlinie des BMF vom 19.05.2008, BMF-010311/0045-IV/8/2008 gültig von 19.05.2008 bis 30.04.2009

VB-0320, Arbeitsrichtlinie Tierseuchenrecht

  • 5. Besondere Einfuhr- und Durchfuhrbeschränkungen
  • 5.2. Bestehende Beschränkungen

5.2.2. Verbringungsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Geflügelpestimpfung in Italien

(1) Gemäß der Kundmachung des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen vom 15. Februar 2006, GZ. 74100/0011-IV/B/8/06, kundgemacht in den "Amtlichen Veterinärnachrichten" vom 3. Februar 2006, Nr. 1a/2006, ist das innergemeinschaftliche Verbringen von lebendem Geflügel, Bruteiern und Eintagsküken mit Ursprung in oder Herkunft aus bestimmten Gebieten in Italien nach oder durch Österreich verboten.

(2) Die Tiergesundheitsbescheinigungen, die Sendungen von lebendem Geflügel, Bruteiern und Eintagsküken aus Italien begleiten, müssen folgenden Vermerk enthalten:

"Diese Sendung entspricht den Tiergesundheitsvorschriften der Entscheidung 2002/926/EG der Kommission."

(3) Das innergemeinschaftliche Verbringen von frischem Geflügelfleisch aus Italien, welches von Geflügel stammt, das gegen die Geflügelpest geimpft worden ist, bzw. von auf Geflügelpest seropositiven Geflügelbeständen stammt, nach bzw. durch Österreich ist verboten. Ausgenommen von dieser Regelung ist frisches Fleisch von gegen Geflügelpest geimpften Truthühnern und Hühnern, sofern dieses von einer Genusstauglichkeitsbescheinigung begleitet ist, das folgenden Vermerk aufweist:

"Das vorstehend beschriebene Fleisch Truthühnern/Hühnern entspricht den Anforderungen der Entscheidung 2004/929/EG der Kommission."

(4) Link zur Kundmachung:
http://bmgf.cms.apa.at/cms/site/attachments/0/1/7/CH0061/CMS1141655133596/1.pdf