Suchbegriffe anzeigen Änderungen anzeigen
  • Abschnitt:
  • <
  • 1
  • /
  • ...
  • /
  • 19
  • /
  • 20
  • /
  • 21
  • /
  • ...
  • /
  • 99
  • >
Richtlinie des BMF vom 01.10.2012, BMF-010313/0603-IV/6/2012 gültig von 01.10.2012 bis 03.08.2016

ZK-0612, Arbeitsrichtlinie "Zollanmeldung im Informatikverfahren"

Beachte
  • Die Änderungen dieser Novelle betreffen die Abschnitte 1.4.2.1., 1.4.2.2., 1.4.2.4., 1.4.4., 3. bis 8. sowie die Anlagen 1 – 7. Alle anderen Änderungen betreffen Textkorrekturen bzw. Richtigstellungen.
  • Titel III - Notfallverfahren
  • 7. Nachträgliche Übermittlung

7.3. StornierungNacherfassung der im System nicht verarbeiteten AnmeldungenKontrollergebnisse

Bei erfolgter Kontrolle sind die auf der Notfallanmeldung eingetragenen Kontrollergebnisse in e-zoll bei den zugehörigen nachträglich übermittelten Anmeldungen nach zu erfassen und erst dann ist die Überwachung in der betreffenden Liste zu beenden.

7.4. Vorgangsweise bei verzögerter Verarbeitung bzw. Freigabe

Werden Zollanmeldungen, für die aufgrund von Verarbeitungsproblemen in e-zoll das Notfallverfahren angewendet wurde, nach dem Ende des Notfallverfahrens weiterverarbeitet bzw. freigegeben, ist wie folgt vorzugehen:

7.4.1. Einfuhr

Nachdem die EntscheidungDie FRN zur Anwendung des Notfallverfahrens getroffen wurde,Notfallanmeldung für die betreffende Einfuhrsendung ist es unerlässlich, dass jede Anmeldung, welche im Informatikverfahren begonnen wurde,unter Hinweis auf die aber aufgrund des Systemausfalls nicht weiter verarbeitet werden kannCRN, in der in e-zoll - Anwendung storniert wirdverarbeiteten Zollanmeldung, zu stornieren.

Eine Stornierung solcher Daten ist zurzeit nur über das Bundesrechenzentrum (BRZ) möglich.

7.47.4.2. Interne Kommunikation bei FallbackAusfuhr

Die Kommunikation zwischen Triple C Austria und dem Bundesrechenzentrum ist soweit sicherzustellenSoweit die Ausfuhrsendung noch nicht vom Warenort wegbefördert wurde bzw. noch nicht bei der Ausgangszollstelle unter Vorlage der Notfall-Ausfuhranmeldung gestellt wurde, dass eine Unmittelbarkeit hinsichtlichkann das in e-zoll erstellte Ausfuhrbegleitdokument anstelle der Feststellung eines Systemausfalls und dem Beginn des Notfallverfahrens gewährleistetNotfall-Ausfuhranmeldung verwendet werden, sofern sichergestellt ist, dass dieses bei der Ausgangszollstelle im Zuge der Gestellung der Ausfuhrwaren vorgelegt werden kann.

In diesem Fall ist die FRN unter Hinweis auf die CRN der Ausfuhranmeldung zu stornieren.

Wurden die Ausfuhrwaren bereits unter Vorlage der Notfallanmeldung bei der Ausgangszollstelle gestellt und die Ausgangsförmlichkeiten erledigt, so ist die Ausfuhranmeldung im e-zoll System unter Hinweis auf die FRN der Notfallanmeldung zu stornieren.