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Richtlinie des BMF vom 01.03.2007, BMF-010311/0027-IV/8/2007 gültig von 01.03.2007 bis 26.06.2008

VB-0300, Arbeitsrichtlinie Pflanzenschutz

  • 1. Begriffsbestimmungen
  • 1.1. Anwendungsbereich

1.1.5. Mitgliedstaaten/Drittländer

(1) Gemäß § 2 Z 8 und 9 des Pflanzenschutzgesetzes 1995 sind Mitgliedstaaten die Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft, ausgenommen die französischen überseeischen Departements, die Kanarischen Inseln, Ceuta und Melilla. Drittländer sind Länder, die nicht Mitgliedstaaten sind.

(2) Im Hinblick auf das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen entfällt die phytosanitäre Kontrolle für die meisten Waren mit Ursprung in der Schweiz. Diese Regelung ist auch in der Anlage 1 in der Spalte "Ursprungsländer, ev. Bestimmungsorte" entsprechend vermerkt.

Der phytosanitären Kontrolle unterliegen nur die folgenden Waren mit Ursprung in der Schweiz:

  • Pflanzen zum Anpflanzen bestimmt, ausgenommen Samen:Clausena Burm. f.Murraya Koenig ex L.Palmae, andere als von Phoenix spp. mit Ursprung in Algerien und Marokko
  • Pflanzenteile, ausgenommen Früchte und Samen:Phoenix spp.
  • Samen:Oryza spp.
  • Früchte:Citrus L. nebst HybridenFortunella Swingle nebst HybridenPoncirus Raf. nebst Hybriden.

Einem Einfuhrverbot unterliegen die folgenden Waren mit Ursprung in der Schweiz:

  • Pflanzen, ausgenommen Früchte und Samen:Citrus L. nebst HybridenFortunella Swingle nebst HybridenPhoenix spp. mit Ursprung in Algerien und MarokkoPoncirus Raf. nebst Hybriden.