Richtlinie des BMF vom 14.12.2011, BMF-010222/0229-VI/7/2011 gültig ab 14.12.2011

LStR 2002, Lohnsteuerrichtlinien 2002

Die Lohnsteuerrichtlinien 2002 stellen einen Auslegungsbehelf zum Einkommensteuergesetz 1988 dar, der im Interesse einer einheitlichen Vorgangsweise mitgeteilt wird. Die Lohnsteuerrichtlinien sind als Zusammenfassung des geltenden Lohnsteuerrechts und somit als Nachschlagewerk für die Verwaltungspraxis und die betriebliche Praxis anzusehen. Sie basieren auf den Lohnsteuerrichtlinien 1999.
  • 7 SONDERAUSGABEN (§ 18 EStG 1988)
  • 7.11 Persönliche Abzugsberechtigung (§ 18 Abs. 3 EStG 1988)

7.11.2 Sonderausgaben bei beschränkt Steuerpflichtigen

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Beschränkt Steuerpflichtige können jene Sonderausgaben geltend machen, die sich auf das Inland beziehen. Darunter fallen:

  • Rentenzahlungen mit Inlandsbezug (Rentenempfänger ist in Österreich unbeschränkt steuerpflichtig oder es liegt eine Rente über eine Liegenschaft in Österreich vor),
  • Versicherungsprämien an in Österreich zugelassene Versicherungsgesellschaften,
  • Schaffung von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen im Inland,
  • Sanierung von Wohnraum im Inland,
  • inländische Genussscheine, junge Aktien und Wohnsparaktien,
  • Beiträge an in Österreich anerkannte inländische Kirchen und Religionsgesellschaften,
  • Steuerberatungskosten an im Inland befugte Personen für die Erstellung der österreichischen Einkommensteuererklärung,
  • Zuwendungen an inländische Empfänger im Sinne des § 4a EStG 1988.