Richtlinie des BMF vom 01.11.2010, BMF-010302/0006-IV/8/2010 gültig von 01.11.2010 bis 17.10.2011

AH-1110, Arbeitsrichtlinie Außenhandelsrecht / Zoll

Beachte
  • Die Gliederungen in der Neufassung dieser Arbeitsrichtlinie stellen nunmehr direkt auf die einzelnen Maßnahmen ab. Die Maßnahme und ihre Durchführung werden in einem Abschnitt gemeinsam dargestellt.
Die Arbeitsrichtlinie enthält die allgemein anzuwendenden Vorschriften im Bereich des Außenhandelsrechts bei der Durchführung von Zollverfahren sowie Übersichten über das Außenhandelsrecht.

7. Importzertifikat

(1) Das Importzertifikat wird als Nachweis der erlaubten Einfuhr in die EU vom Wirtschaftsbeteiligten in Drittländern vorgelegt, um dort eine Ausfuhrgenehmigung für Verbringung in die EU zu erhalten.

(2) Das Importzertifikat ist bei der Einfuhr vorzulegen; für die Behandlung gilt Abschnitt 5. über die Einfuhrgenehmigung sinngemäß. Nachträgliche Bestätigungen sind nur dann erlaubt, wenn der Zusammenhang zwischen Anmeldung und Ware sowie die Nämlichkeit der Waren eindeutig nachvollziehbar ist.

(3) Wird kein Importzertifikat bei der Einfuhrabfertigung vorgelegt, ist von der Zollstelle nichts zu veranlassen.