EAS-Auskunft des BMF vom 24.11.1992, G 1999/9/1-IV/4/92 gültig ab 24.11.1992

Kein EAS bei ungewöhnlichem Sachverhalt

EAS 199; ZZ Allgemeine Fragen (nicht direkt zuordenbar)

 

Eine Beantwortung der gestellten Fragen erfordert eine tiefergehende Durchleuchtung des geschilderten Sachverhaltes, die nicht im Rahmen des EAS-Verfahrens auf ministerieller Ebene vorgenommen werden kann. Nach den geschilderten Fakten kauft eine ungarische Tochtergesellschaft Kosmetika in Luxemburg ein, transportiert diese dann von Ungarn nach Österreich zu ihrer Muttergesellschaft, beauftragt ihre eigene Muttergesellschaft mit der Verpackung und verkauft die Produkte schließlich selbst in Ungarn. Dass die österreichische Muttergesellschaft bei der gesamten Transaktion lediglich die Aufgabe der manuellen Verpackung übernehmen und offenbar nur diese abgegolten bekommen soll, erscheint ungewöhnlich.

24. November 1992 Für den Bundesminister: Dr. Loukota

Für die Richtigkeit der Ausfertigung: