Info des BMF vom 10.01.2017, BMF-010221/0853-VI/8/2016 gültig von 10.01.2017 bis 31.12.2017

Automatischer Informationsaustausch über Finanzkonten nach § 91 GMSG - Liste der teilnehmenden Staaten

Beachte
  • Diese Info wird durch die Info des BMF vom 22. März 2018, BMF-010221/0072-IV/8/2018, ersetzt.
Diese BMF-Info listet alle Staaten und Territorien auf, welche zwecks automatischen Austausches von Informationen über Finanzkonten als teilnehmende Staaten nach § 91 GMSG gelten.

Ein automatischer Austausch von Informationen über Finanzkonten erfolgt einerseits mit sämtlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (§ 91 Z 1 GMSG; vgl. Richtlinie 2011/16/EU idF Richtlinie 2014/107/EU), andererseits mit Staaten und Territorien, die in der Verordnung des Bundesministers für Finanzen über die Liste der teilnehmenden Staaten gemäß dem Regierungsübereinkommen vom 29. Oktober 2014, BGBl. II Nr. 362/2016, angeführt sind (§ 91 Z 2 GMSG), sowie mit jenen Staaten und Territorien, mit denen die EU gesonderte Abkommen über den Austausch von Informationen über Finanzkonten abgeschlossen hat und die in einer von der Europäischen Kommission veröffentlichten Liste angeführt sind (§ 91 Z 3 GMSG).

Zur Klarstellung, welche Staaten und Territorien zwecks automatischen Austausches von Informationen über Finanzkonten als teilnehmende Staaten nach § 91 GMSG gelten, wird nachstehende Liste kundgemacht:

Andorra, Anguilla, Argentinien, Aruba, Australien, Belgien, Bermuda, Britische Jungferninseln, Bulgarien, Cayman Islands, Curaçao, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer Inseln, Finnland, Frankreich [1] , Griechenland, Guernsey, Indien, Irland, Island, Isle of Man, Italien, Japan, Jersey, Kanada, Kolumbien, Korea (Republik), Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mauritius, Mexiko, Monaco, Montserrat, Neuseeland, Niederlande [2] , Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Sint Maarten, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien [3] , Tschechische Republik, Turks and Caicos Islands, Ungarn, Vereinigtes Königreich [4] und Zypern.

Bundesministerium für Finanzen, 10. Jänner 2017


[1] Einschließlich Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Réunion, Sankt Bartholomäus und St. Martin.

[2] Einschließlich Bonaire, Saba und Sint Eustacius.

[3] Einschließlich Kanarische Inseln.

[4] Einschließlich Gibraltar.