Info des BMF vom 14.01.2019, BMF-010311/0004-III/11/2019 gültig von 14.01.2019 bis 17.06.2019

Information zu der am 14. Jänner 2019 in Kraft tretenden Änderung der Arbeitsrichtlinie Lebensmittel (VB-0200)

Mit Durchführungsverordnung (EU) 2019/35 der Kommission wurden der Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 669/2009 betreffend die Liste der Futtermittel und Lebensmittel nicht tierischen Ursprungs, die verstärkten amtlichen Kontrollen bei der Einfuhr unterliegen, geändert. Auf Grund dieser Verordnung ergeben sich in der Anlage 3 der Arbeitsrichtlinie Lebensmittel ab 14. Jänner 2019 folgende Änderungen:

Folgende Waren wurden in die verstärkten Einfuhrkontrollen gemäß der VB-0200 Anlage 3 einbezogen:

  • Auberginen (0709 30) aus der Dominikanischen Republik,
  • Bohnen (0708 20) aus Kenia,
  • Paprika, außer Gemüsepaprika (ex 0709 60 99 und ex 0710 80 59), aus Uganda,
  • schwarzer Pfeffer (ex 0904 11) aus Brasilien,
  • Gemüsepaprika (ex 0904 22) aus China,
  • Sesamsamen (1207 40 90) aus Äthiopien,
  • Mehl, Grieß und Pulver von Haselnüssen (ex 1106 30 90) aus Georgien und
  • Haselnüsse, in anderer Weise zubereitet oder haltbar gemacht (ex 2008 19 19, ex 2008 19 95 und ex 2008 19 99) aus Georgien.

Folgende Waren wurden aus der Warenliste in VB-0200 Anlage 3, die verstärkten Einfuhrkontrollen unterliegen, gestrichen:

  • Ananas (0804 30) aus Benin.

Diese Änderungen wurden bereits in der Arbeitsrichtlinie Lebensmittel (VB-0200 Anlage 3) berücksichtigt.

 

Bundesministerium für Finanzen, 14. Jänner 2019