Berufungsentscheidung - Steuer (Referent) des UFSW vom 14.04.2004, RV/2579-W/02

Bilder als Betriebsvermögen einer Rechtsanwaltsgemeinschaft

Rechtssätze

Keine Rechtssätze vorhanden

Entscheidungstext

Der unabhängige Finanzsenat hat am 20. April 2004 über die Berufung der Bw., vertreten durch Contax Wirtschaftstreuhand GmbH, gegen die Bescheide des Finanzamtes für den 9., 18. und 19. Bezirk und Klosterneuburg betreffend Umsatzsteuer 1995-1998, Feststellung der Einkünfte 1995-1998 nach in Wien durchgeführter mündlicher Berufungsverhandlung entschieden:

Der Berufung wird Folge gegeben. Die angefochtenen Bescheide werden abgeändert.

Die Bemessungsgrundlagen und die Höhe der Abgaben sowie die getroffenen Feststellungen sind dem Ende der folgenden Entscheidungsgründe zu entnehmen und bilden einen Bestandteil dieses Bescheidspruches.

Die Fälligkeit des mit dieser Entscheidung festgesetzten Mehrbetrages der Abgaben ist aus der Buchungsmitteilung zu ersehen.

Hinweis

Diese Berufungsentscheidung wirkt gegenüber allen Beteiligten, denen gemeinschaftliche Einkünfte zufließen (§§ 191 Abs. 3 lit. b BAO). Mit der Zustellung dieser Bescheidausfertigung an eine nach § 81 BAO vertretungsbefugte Person gilt die Zustellung an alle am Gegenstand der Feststellung Beteiligten als vollzogen (§ 101 Abs. 3 BAO).

Rechtsbelehrung

Gegen diese Entscheidung ist gemäß § 291 der Bundesabgabenordnung (BAO) ein ordentliches Rechtsmittel nicht zulässig. Es steht Ihnen jedoch das Recht zu, innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung dieser Entscheidung eine Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof oder den Verfassungsgerichtshof zu erheben. Die Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof muss - abgesehen von den gesetzlich bestimmten Ausnahmen - von einem Rechtsanwalt unterschrieben sein. Die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof muss - abgesehen von den gesetzlich bestimmten Ausnahmen - von einem Rechtsanwalt oder einem Wirtschaftsprüfer unterschrieben sein.

Gemäß § 292 BAO steht der Amtspartei (§ 276 Abs. 7 BAO) das Recht zu, gegen diese Entscheidung innerhalb von sechs Wochen nach Zustellung (Kenntnisnahme) Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof zu erheben.

Entscheidungsgründe

Die Bw ist eine Rechtsanwaltsgemeinschaft (GesBR). Für den Zeitraum 1995 bis 1998 fand eine Betriebsprüfung statt, die ua zu der Feststellung führte, dass gemäß § 21 ff BAO in wirtschaftlicher Betrachtungsweise die W-OEG abgabenrechtlich nicht anzuerkennen sei und die wirtschaftlichen Vorgänge, die bisher der W-OEG zugeordnet gewesen seien, der Bw zuzurechnen seien. Gegen ein tatsächliches Tätigwerden eines Kunsthandels unter der Firma W-OEG und für die Zurechnung der wirtschaftlichen Vorgänge an die Bw sprächen, dass die W-OEG von den Gesellschaftern der Bw gegründet worden sei und folglich zwischen der Bw und der W-OEG Gesellschafteridentität mit identem Beteiligungsverhältnis bestünde. Die W-OEG hätte nie über ein Geschäftslokal verfügt, sondern lediglich über ein angemietetes Lager, das als "Firmensitz" fungiert habe. Ab März 1998 habe sich der "Firmensitz" an der Adresse der Bw befunden, wo keine Geschäftsräumlichkeiten der W-OEG vorhanden gewesen seien und auch kein Hinweis (Firmenschild, Telefonbucheintrag) auf die W-OEG ersichtlich gewesen sei. Der Umstand, dass für die W-OEG aus diesem Firmensitz kein Mietaufwand angefallen sei und die W-OEG die Bilder auch nicht versichert habe, würde ebenfalls gegen das Tätigwerden der W-OEG sprechen. Es seien in den Jahren 1995 bis 1998 insgesamt 49 Bilder angekauft worden, wovon 17 weiterverkauft worden seien. Die nicht verkauften Bilder hätten sich in den Kanzleiräumlichkeiten der Bw befunden und seien von dieser als Anlagevermögen genutzt worden. Auf Grund dieser Ausführungen sei in wirtschaftlicher Betrachtungsweise davon auszugehen, dass die W-OEG keine Tätigkeit entfaltet habe und daher die angekauften Bilder der Bw, als tatsächlicher Nutzerin der Bilder zuzurechnen seien. Das Warenlager der W-OEG sei daher als Anlagevermögen der Bw zu beurteilen.

Gegen die entsprechend diesen Prüfungsfeststellungen ergangenen Bescheide (Umsatzsteuer 1995 - 1998 und Feststellung der Einkünfte 1995 - 1998) des Finanzamtes brachte die Bw Berufung ein. Diese wurde im Wesentlichen wie folgt begründet:

Die Bilder hätten sich seit Gründung der W-OEG in einem Lager befunden. Das Bilderlager sei von der zuständigen Abgabenbehörde einer Überprüfung unterzogen worden und es sei die physische Anwesenheit der Bilder im Lager (bis März 1998) festgestellt worden. Das Finanzamt habe es unterlassen, darzulegen, wie unter Berücksichtigung dieses Umstandes der Bilderbestand der W-OEG als Anlagevermögen der Bw beurteilt werden könne. Die Gewinnermittlung der Bw sei nach § 4 Abs 3 ESTG erfolgt, womit ein gewillkürtes Betriebsvermögen ausgeschlossen sei. In anderen Geschäftsräumlichkeiten (Lager der W-OEG) befindliche Bilder könnten aber keinesfalls als notwendiges Anlagevermögen der Bw beurteilt werden. Allein auf Grund des Ausschlusses von gewillkürtem Betriebsvermögen könne jedenfalls bis Ende März 1998 eine Zurechnung des Vorratsvermögens der W-OEG als Anlagevermögen der Bw nicht in Frage kommen. Für den Zeitraum ab März 1998 sei festzuhalten, dass der Bilderhandel nicht den gewünschten Erfolg habe erreichen können. Die Bilder seien nur zu einem geringen Teil in den Kanzleiräumlichkeiten aufgehängt und hätten einen Hinweis auf das Eigentum der W-OEG erhalten.

In einem parallelen Betriebprüfungsverfahren wurde die W-OEG abgabenrechtlich nicht anerkannt. Der gegen die Nichtanerkennung der W-OEG eingebrachten Berufung wurde vollinhaltlich mit Berufungsvorentscheidung stattgegeben. Vom Bestehen der W-OEG als Steuerrechtssubjekt sei demnach auszugehen. Die W-OEG habe mit Ende November 2002 ihren Bilderhandel eingestellt. Die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen 15 Bilder seien zum Buchwert entnommen worden, alle anderen Kunstgegenstände seien bis dahin mit Gewinn verkauft worden.

Über die Berufung wurde erwogen:

Auszugehen ist von nachstehendem Sachverhalt:

Die W-OEG war Steuerrechtssubjekt. In deren Umlaufvermögen haben sich verschiedene Bilder und Kunstgegenstände befunden. Die Bilder und Kunstgegenstände haben sich bis Mai 1997 in einem Lager im dritten Wiener Gemeindebezirk, von Mai 1997 bis März 1998 in einem Lager im 21. Wiener Gemeindebezirk befunden (Umsatzsteuernachschau durch Finanzamt für den 21. und 22. Bezirk in Wien für den Zeitraum April bis Juni 1997). Die Tätigkeit der W-OEG wurde vom Finanzamt für den 21. und 22. Bezirk - nach eingehender Überprüfung - nicht als Liebhaberei beurteilt. Die W-OEG hat mit Ende November 2002 ihren Kunsthandel eingestellt (Vereinbarung der Mitunternehmer, UFS-Akt). Die zu diesem Zeitpunkt noch verbliebenen 15 Bilder sind zum Buchwert entnommen worden, alle anderen Kunstgegenstände sind bis dahin mit Gewinn verkauft worden.

Die W-OEG ist von den Gesellschaftern der Bw gegründet worden und zwischen der Bw und der W-OEG bestand Gesellschafteridentität mit identem Beteiligungsverhältnis.

Die Bw hat ihren Gewinn nach § 4 Abs 3 EStG ermittelt.

Die Bw hat den Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung zurückgezogen (Schreiben vom 24. 3. 2004).

Der festgestellte Sachverhalt ergibt sich aus der Aktenlage, insbesondere aus dem vorgelegten Gesellschaftsvertrag und der Vereinbarung über die Liquidierung der W-OEG, sowie aus dem Steuerakt der W-OEG (inklusive der Berufungsvorentscheidung und der Unterlagen der Betriebsprüfung).

Eine Zurechnung der Bilder und Kunstgegenstände zum Betriebsvermögen der Bw würde daher voraussetzen, dass es sich um notwendiges Betriebsvermögen der Kanzleigemeinschaft (Bw) handelt.

Dies ist allerdings für den vorliegenden Fall nicht entscheidend. Wesentlich ist vielmehr, dass sich die strittigen Wirtschaftsgüter (Bilder und sonstige Kunstgegenstände) im Betriebsvermögen (konkret im Umlaufvermögen) eines anderen Steuerrechtssubjektes - der W-OEG - befunden haben. Wirtschaftsgüter können sich aber nur im Betriebsvermögen eines Steuerrechtssubjektes befinden.

Es war daher spruchgemäß zu entscheiden.

Die im Kalenderjahr 1995 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO festgestellt.

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit

1.288.722,31

(ATS

17.732.819,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer

1.935,32

(ATS

26.630,00)

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen Kapitalerträgen

1.935,32

(ATS

26.630,00)

In den Einkünften sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen Steuersatz

8.797,09

(ATS

121.048,00)

Investitionsfreibetrag (§ 10 EStG):

12.103,70

(ATS

166.547,00)

Vorsorge für Abfertigungen (§ 14 EStG):

1.972,60

(ATS

27.143,00)

 

Nr

Name/Adresse/Finanzamt/StNr

Einkünfte

1

Dr. PK, StNr 111

282.347,46

(ATS

3.885.101,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

Kapitalertragsteuer

425,80

(ATS

5.859,00)

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

1.935,39

(ATS

26.631,00)

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

425,80

(ATS

5.859,00)

2

Dr. G S, StNr 222

590.970,86

(ATS

8.131.759,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

Kapitalertragsteuer

890,26

ATS

(12.250,00)

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

4.046,66

(ATS

55.682,00)

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

890,26

(ATS

12.250,00)

3

Dr. EW, StNr 333

177.352,98

(ATS

2.440.377,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

270,93

(ATS

3.728,00)

Kapitalertragsteuer

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

2.231,61

(ATS

16.947,00)

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

270,93

(ATS

3.728,00)

4

Dr. TW, StNr 444

238.051,02

(ATS

3.275.582,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

Kapitalertragsteuer

348,33

(ATS

4.793,00)

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

1.583,43

(ATS

21.788,00)

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

348,33

(ATS

4.793,00)

Die im Kalenderjahr 1996 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO festgestellt.

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit

1.642.724,35

(ATS

22.603.887,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen Kapitalerträgen

2.523,18

(ATS

34.719,00)

In den Einkünften sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen Steuersatz

10.783,65

(ATS

148.383,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu berücksichtigen: In Frage kommende Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Investitionsfreibetrag (§ 10 EStG): € 9.603,27 ATS 132.141,00

Nr

Name/Adresse/Finanzamt/StNr

Einkünfte

1

Dr. PK, StNr 111

34.456,79

(ATS

4.741.184,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

530,38

(ATS

7.298,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

2.266,72

(ATS

31.190,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

2

Dr. GS, StNr 222

782.563,23

(ATS

10.768.070,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

1.194,19

(ATS

16.432,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

5.103,92

(ATS

70.230,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

3

Dr. EW, StNr 333

230.810,61

(ATS

3.175.954,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

361,85

(ATS

4.979,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

1.546,37

(ATS

21.278,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

4

Dr. TW, StNr 444

284.787,72

(ATS

3.918.679,00)

Von den Einkünften wurde einbehalten:

Kapitalertragsteuer von endbesteuerungsfähigen

Kapitalerträgen

436,77

(ATS

6.010,00)

Im Einkunftsanteil sind enthalten:

endbesteuerungsfähige Kapitalerträge zum vollen

Steuersatz

1.866,64

(ATS

25.685,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Die im Kalenderjahr 1997 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO festgestellt.

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit

2.066.461,92

(ATS

28.434.516,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu berücksichtigen: In Frage kommende Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Investitionsfreibetrag (§ 10 EStG): € 3.237,57 (ATS 44.549,00)

Vorsorge für Abfertigungen (§ 14 EStG): € 1.702,18 (ATS 23.422,00)

Nr

Name/Adresse/Finanzamt/StNr

Einkünfte

1

Dr. PK, StNr 111

508.272,97

(ATS

6.993.836,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

2

Dr. GS, StNr 222

843.526,89

(ATS

11.606.930,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

3

Dr. EW, StNr 333

366.237,72

(ATS

5.039.431,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

4

Dr. TW, StNr 444

348.424,35

(ATS

4.794.319,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Die im Kalenderjahr 1998 erzielten Einkünfte werden gem § 188 BAO festgestellt.

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit

1.817.967,95

(ATS

25.015.239,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im Rahmen der Einkommensermittlung zu berücksichtigen: In Frage kommende Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach §§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Investitionsfreibetrag (§ 10 EStG): € 16.893,39 (ATS 232.453,00)

Vorsorge für Abfertigungen (§ 14 EStG): € 19.459,88 (ATS 267.768,00)

Nr

Name/Adresse/Finanzamt/StNr

Einkünfte

1

Dr. PK, StNr 111

456.933,21

(ATS

6.287.401,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

2

Dr. GS, StNr 222

820.885,25

(ATS

11.295.381,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

3

Dr. EW, StNr 333

197.167,66

(ATS

2.713.027,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

4

Dr. TW, StNr 444

342.981,83

(ATS

4.719.430,00)

Bei der Veranlagung des Steuerpflichtigen sind im

Rahmen der Einkommensermittlung zu

berücksichtigen: In Frage kommende

Begünstigungen/Besteuerungswahlrechte nach

§§ 24, 37, 97, 117 und 117a EStG.

Die Umsatzsteuer wird für das Jahr 1995 festgesetzt mit

362.200,74

(ATS

4.983.882,17)

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen

€ 2.455.441,91 (ATS 33.787.617,37)

Davon zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage

Umsatzsteuer

20 %

2.449.391,97

(ATS

33.704.368,43)

489.889,08

(ATS

6.740.873,69)

10 %

6.050,07

(ATS

83.248,9)

605,01

(ATS

8.324,89)

Innergemeinschaftliche Erwerbe:

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlagen

328,88

(ATS

4.525,35)

Gesamtbetrag der steuerpflichtigen innergem Erwerbe

328,88

(ATS

4.525,35)

Davon:

Erwerbsteuer 10 %

32,89

(ATS

452,53)

Erwerbsteuer 20 %

0,00

(ATS

0,00)

Steuerschuld gem § 19 und Art 19 und 25

169,79

(ATS

2.336,33)

Umsatzsteuer

490.696,76

(ATS

6.751.987,44)

Gesamtbetrag der Vorsteuern

128.293,34

(ATS

1.765.316,41)

EUSt

0,00

(ATS

0,00)

Vorsteuer Erwerbe

32,89

(ATS

452,53)

Vorsteuer aus Art 19

169,79

(ATS

2.336,33)

Zahllast

362.200,74

(ATS

4.983.882,17)

 

Die Umsatzsteuer wird für das Jahr 1996 festgesetzt mit

465.368,86

(ATS

6.403.475,54)

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen

€ 2.975.866,81 (ATS 40.948.820,12)

Davon zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage

Umsatzsteuer

20 %

2.975.866,81

(ATS

40.948.820,12)

595.186,34

(ATS

8.189.764,02)

Innergemeinschaftliche Erwerbe:

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlagen

1.646,92

(ATS

22.661,67)

Gesamtbetrag der steuerpflichtigen innergem Erwerbe

1.646,92

(ATS

22.661,67)

Davon:

Erwerbsteuer 10 %

153,50

(ATS

2.112,17)

Erwerbsteuer 20 %

22,38

(ATS

308,00)

Umsatzsteuer

595.362,22

(ATS

8.192.184,19)

Gesamtbetrag der Vorsteuern

129.817,48

(ATS

1.786.288,48)

EUSt

0,00

(ATS

0,00)

Vorsteuer Erwerbe

175,88

(ATS

2.420,17)

Zahllast

465.368,86

(ATS

6.403.475,54)

 

Die Umsatzsteuer wird für das Jahr 1997 festgesetzt mit

543.232,37

(ATS

7.474.877,37)

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen

€ 3.364.528,58 (ATS 46.296.922,73)

Davon zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage

Umsatzsteuer

20 %

3.364.528,58

(ATS

46.296.922,73)

672.920,39

(ATS

9.259.384,55)

Innergemeinschaftliche Erwerbe:

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlagen

4.082,36

(ATS

56.173,30)

Gesamtbetrag der steuerpflichtigen innergem Erwerbe

4.082,36

(ATS

56.173,30)

Davon:

Erwerbsteuer 10 %

371,31

(ATS

5.109,26)

Erwerbsteuer 20 %

73,85

(ATS

1.016,14)

Umsatzsteuer

673.365,55

(ATS

9.265.509,95)

Gesamtbetrag der Vorsteuern

129.331,34

(ATS

1.779.599,18)

EUSt

356,69

(ATS

4.908,00)

Vorsteuer Erwerbe

445,16

(ATS

6.125,40)

Zahllast

486.143,03

(ATS

7.474.877,37)

 

Die Umsatzsteuer wird für das Jahr 1998 festgesetzt mit

486.143,03

(ATS

6.689.328,07)

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen

€ 3.165.855,16 (ATS 43.563.116,76)

Davon zu versteuern mit: Bemessungsgrundlage

Umsatzsteuer

20 %

3.164.272,63

(ATS

43.541.340,76)

632.868,32

(ATS

8.708.268,15)

10 %

1.582,56

(ATS

21.776,00)

158,26

(ATS

2.177,60)

Innergemeinschaftliche Erwerbe:

Gesamtbetrag der Bemessungsgrundlagen

2.454,18

(ATS

33.769,46)

Gesamtbetrag der steuerpflichtigen innergem Erwerbe

2.454,18

(ATS

33.769,46)

Davon:

Erwerbsteuer 10 %

105,20

(ATS

1.447,53)

Erwerbsteuer 20 %

280,44

(ATS

3.858,83)

Umsatzsteuer

633.412,22

(ATS

8.715.752,11)

Gesamtbetrag der Vorsteuern

146.871,27

(ATS

2.020.948,67)

EUSt

12,28

(ATS

169,00)

Vorsteuer Erwerbe

385,64

(ATS

5.306,37)

Zahllast

486.143,03

(ATS

6.689.328,07)

 

Wien, 14. April 2004